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Arcor durchbricht Schallmauer von 2 Mio. DSL-Kunden

CeBIT 2007: Arcor zieht Zwischenbilanz. Neun-Monats-Umsatz steigt auf 1,57 Mrd. Euro

Arcor hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006/07 seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Von April bis Dezember 2006 erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahres-zeitraum um 12 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Auf 278 Millionen Euro legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu. Der Nettogewinn stieg in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres auf 79 Millionen Euro. Bei DSL-Zugängen konnte Arcor Ende Februar die Schallmauer von zwei Millionen Kunden durchbrechen. „Unser Wachstum ist ungebremst“, betonte Arcor-Chef Harald Stöber heute auf der CeBIT in Hannover.

Die Zahl der DSL-Kunden kletterte bis Ende Dezember gegenüber der Vorjahresperiode um 760.000 auf rund 1,84 Millionen. „Nur acht Wochen später haben wir bereits den zweimillionsten Breitbandkunden begrüßt“, erklärte Stöber.
Auch 2007 setzt sich nach Angaben des Arcor-Chefs der DSL-Boom im deutschen Festnetzmarkt fort. Stöber erwartet bis Ende dieses Jahres einen Anstieg auf fast 18 Millionen DSL-Kunden. Nahezu 50 Prozent aller Haushalte würden dann schnelle Internetzugänge nutzen.

Um Kunden Komplett-Pakete mit DSL- und Sprach-Anschluss anbieten zu können, hat Arcor mehr als 2.000 Hauptverteiler in über 400 Städten ans eigene Netz angeschlossen. In den ersten neun Monaten des Geschäfts-jahres investierte Arcor 186 Millionen Euro – vor allem in den Infrastrukturausbau und Kapazitätserweiterungen. Dieser Ausbau werde, so Stöber, in den nächsten Wochen forciert: „Wir nehmen bundesweit zusätzliche 560 Hauptverteiler mit Arcor-Technik in Betrieb und erschließen so rund 300 neue Ortsnetze.“ Arcor erreiche dann 60 Prozent der deutschen Bevölkerung mit eigenen Angeboten.

Als ein CeBIT-Highlight, das Arcor im Messepavillon P 32 zeigt, präsentierte Harald Stöber IPTV. Der neue TV-Service, der über breitbandige Internetzugänge empfangbar ist, wird mehr als 50 Free-TV-Sender und über 70 Pay-TV-Programme enthalten. Für zusätzlichen TV-Komfort sorgen ein elektronischer Programmführer und die Option, Sendungen zeitversetzt zu betrachten. Ab Mai testet Arcor IPTV in Kassel. In der zweiten Jahreshälfte fällt bundesweit der Startschuss für das Angebot.

Das Fernsehen über IP-Infrastrukturen biete hervorragende Wachstumschancen, so Stöber. Durch IPTV sei bei DSL mittelfristig eine Penetration von mehr als 90 Prozent aller Haushalte möglich. Diese Erfolgsstory setze aber regulatorische Weichenstellungen voraus, die Wettbewerbern einen fairen Zugang zum neuen VDSL-Netz der Telekom ermöglichen. Ende März könne die Bundesnetzagentur dem Infrastrukturwettbewerb durch eine Absenkung des Preises für Teilnehmeranschlussleitungen zusätzliche Fahrt geben. Stöber: „Wir fordern eine Monatsmiete von weniger als acht Euro.“

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