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T-Com: VDSL Ende 2007 in 26 Städten

IPTV künftig auch für ADSL2+-Kunden

Die Telekom-Festnetzsparte T-Com konkretisiert ihre Pläne für einen forcierten Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Bis Ende 2007 sollen bereits 26 Städte mit VDSL erschlossen werden, 2008 sollen es 50 werden. Parallel wird der Ausbau von ADSL2+ vorangetrieben und das IPTV-Angebot auch für diese Anschlüsse bereitgestellt.

Zum Jahresende 2007 will die Telekom 17 Millionen Haushalte mit ihrem IPTV-Angebot auf Basis von VDSL und ADSL2+ erreichen. Damit verdreifacht die Deutsche Telekom das Vermarktungspotenzial für ihre Triple-Play-Produkte und hofft so auf weiteres Wachstum bei schnellen Internetzugängen. Dazu soll zudem die Disney-Tochter Buena Vista International Television beitragen, die die Telekom für „Video on Demand“ gewinnen konnte.

2007 will die Deutsche Telekom 40 Prozent der Neukunden im Markt der schnellen Internetzugänge für sich erreichen. Bis 2010 sollen zudem 1,5 Millionen IPTV-Kunden gewonnen werden.

Ein wichtiger Baustein der „Highspeed-Offensive“ ist der Einsatz einer neuen Medienplattform auf Basis von Gigabit-Ethernet. Damit sollen Kunden im Laufe des Jahres 2007 in rund 750 Städten auch über ADSL2+ IPTV nutzen können.

Gleichzeitig investiert die Deutsche Telekom wie angekündigt in VDSL und erschließt weitere Städte. Schritt für Schritt soll VDSL mit bis zu 50 MBit/s im Downstream in bis zu 50 Städten angeboten werden. Bis Ende 2007 sollen zunächst 26 Städte mit VDSL versorgt werden, dies betrifft dann die Städte Bochum, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Wiesbaden und Wuppertal. Begonnen hatte die Telekom beim VDSL-Ausbau mit zwölf deutschen Städten, aber auch hier steht VDSL noch nicht flächendeckend zur Verfügung.

Ab 2008 ist der schrittweise Ausbau auf insgesamt 50 Städte geplant. Bestimmte innovative Anwendungen wie beispielsweise HDTV, 3D-Simulationen oder das parallele Nutzen verschiedener Dienste in einer massenmarktfähigen Qualität werden auch künftig nur VDSL-Kunden angeboten, das eigentliche Fernsehen über den DSL-Anschluss gibt es aber auch mit ADSL2+.

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